Mitglieder

Claudine Oliviero

c.olivier@freenet.de

Geboren in der Bretagne Frankreich - lebt und arbeitet in Düsseldorf

Künstlerischer Werdegang

1969 – 1982 Kunstakademie in Rennes, Paris und Düsseldorf

Abschluss: Diplôme National Supérieur d’Art Plastique, Malerei und Meister für Graphik

1985-1998 Dozentin VHS ( Malerei und Zeichnen)

2007-2009 Wissenschaftssekretariat, Ausstellungsaufbau,Stadtmuseum Düsseldorf

2009-2012 Assistentin für eine Sammlung, Restaurierungen, Graphik Präsentation und Einrahmungen

Stipendium, Preise, Kunst Aktion

1977 Edition N.D.K . 1984: Aktion Kunstblatt, RP. Düsseldorf

1986 „ Wasser und Wind“ auf Sylt mit I.G.B.K Ausstellung „ Wasser“ mit d.Kunstverein Jülich

1987 „Hoch 2“, Installation ein Labyrinth für Musiker und Tänzerin im ZAKK, Düsseldorf

Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

Es sind zahlreiche Werke in Städtischen Gemeinden und Privaten Sammlungen (u.a. im Ministerium für Kultur NRW) im In- und Ausland vertreten.

Statement

Viele Jahre hindurch beherrschten die Themen „Erde, Luft, Wasser, Feuer und Kosmos“ meine Arbeit.

Das Landschaftselement war immer Mittel zum Zweck und Symbol für das Konkrete, das Sichtbare als Träger für die Offenbarung des Lichtes. So bleibt das Licht in diesen Bildern auch immer indirekt. Nur das Licht ermöglicht das Schauen auf das Unsichtbare, weil es in der Bewegung und in ihrer Brechung Kraft und Farbe freisetzt. Wir sehen immer eine verkehrte Welt. So benötigen wir für die Wahrnehmung und deren Erweiterung ein Hilfskonstrukt, einen Raum zwischen sichtbarer und verborgener Welt.

Von 1983 bis 1986 verstärkte ich den Ausdruck der Bewegung und Intensität des Lichtes als Mittel zur Reflexion von Farbe und Licht durch das Element „Wasser“.

Zwischen 1986 und 1987 beschäftigte ich mich mit der menschlichen Bewegung, „Tanz“. Die Umsetzung erfolgte mit der Technik Graphit und Tuschezeichnung auf Papier.

Von 1988 bis 1991 intensivierte ich das Thema „Kraft des Feuers“ – die Faszination der gleichermaßen schönen und schrecklichen Natur.

Im Jahre 1992 folgte eine Serie von Aquarellen und Acrylarbeiten auf Papier mit dem Thema „Natur-Element“, gemalt mit reduzierten Farben und Linien.

Seit 1989, mit dem Beginn des Zyklus „Kosmos“ erweiterte ich meine Technik mit Hilfe von lichtempfindlichen Pigmenten und Schwarzlicht. Im Bild ist also eine neue visuelle Perspektive verborgen, die sich – je nach der Bedingung der Lichtquelle – zeigt oder versteckt. Dieser technische Effekt unterstreicht meine künstlerische Absicht, das Verborgene sichtbar zu machen.

Seit 1994 versuche ich thematisch mit „Architektur des Kosmos“ eine neue Raum-Perspektive herzustellen. Bildern -Licht- und Ton Installation.

Im Jahr 1996 beginne ich mich von Naturelementen oder kosmischen Formen zu distanzieren, um ein neues konkretes Erscheinungsbild zu erzeugen. Ich greife auf geometrische Formen zurück, um eine Dynamik der Bewegung darzustellen. Es erscheint eine Art dekonstruktives Bild, konkretisiert durch eine Zusammensetzung von Farben, Linien, Formen und Transparenz. Ich verfolge diese Idee durch die Erstellung von Basreliefs in der zweiten Dimension, bisweilen als kinetisches oder Lichtobjekt.

Ab 1998 greife ich ein neues Thema auf: „Geometrie des Körpers“ als Instrument des Tanzes. Die picturalen Körper dehnen sich in einem geometrischen Raum in Verbindung mit der Bewegung des Körpers selbst aus.

Seit 2012 – Greife ich das Thema: „Umwelt Gestern und Heute“ Intakt und Zerstörerische Natur,
2019 - 2022 Auf dem Spuren von „ Alexander von Humboldt“ Faune ,Flora und Tier Migration, mit Malerei, Pastell, Malerei, Holzschnitten

Im Jahr 2021 veröffentliche ic ein Buch in 3 Sprachen über der Zyklus „ Tanz in der Kunst“